{"id":12435,"date":"2025-07-17T09:09:34","date_gmt":"2025-07-17T07:09:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/article\/jolie\/"},"modified":"2025-07-18T13:44:27","modified_gmt":"2025-07-18T11:44:27","slug":"jolie","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/de\/article\/jolie\/","title":{"rendered":"Jolie, sechs Jahre alt, die Geschichte eines Wunders"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><strong>Das Leben von Jolie, einem kleinen M\u00e4dchen aus Benin, \u00e4ndert sich im Alter von zwei Jahren auf tragische Weise. Im August 2020 nimmt sie versehentlich Natronlauge zu sich. Ihre Speiser\u00f6hre wird schwer ver\u00e4tzt und nach und nach wird ihr Atemsystem gesch\u00e4digt. Fast vier Jahre lang \u00fcberlebt Jolie in ihrem Heimatland. Im Jahr 2022 wird sie bei einem chirurgischen Einsatz entdeckt und mithilfe der Stiftung<\/strong><\/strong> <strong><a href=\"https:\/\/fondationcea.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fondation Chirurgie pour l\u2019Enfance Africaine (FCEA)<\/a> <strong>in die Schweiz gebracht. Im 2024 kam sie in<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/de\/la-maison\/\"><em>La Maison<\/em><\/a> an,<strong> wo sie ein Jahr lang darum k\u00e4mpfte, wieder ein normales Leben zu f\u00fchren, parallel zu ihrer Betreuung im<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.chuv.ch\/fr\/chuv-home\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Centre hospitalier universitaire vaudois<\/em> (CHUV)<\/a>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von Sanja Blazevic<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-bulles_pour-site-1024x683.jpg\" alt=\"Jolie trainiert die am Sprechen und Schlucken beteiligten Muskeln durch spielerische \u00dcbungen wie das Pusten von Seifenblasen.\" class=\"wp-image-12275\" srcset=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-bulles_pour-site-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-bulles_pour-site-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-bulles_pour-site-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-bulles_pour-site-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-bulles_pour-site-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Jolie trainiert die am Sprechen und Schlucken beteiligten Muskeln durch spielerische \u00dcbungen wie das Pusten von Seifenblasen.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-16018d1d wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-fill\"><a class=\"wp-block-button__link has-background has-text-align-center wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/de\/eine-spende-machen\/\" style=\"background-color:#f49600\">Kindern wie Jolie zu helfen<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote has-medium-font-size\"><blockquote><p><strong>&#8222;Unsere chirurgische Betreuung w\u00e4re ohne die Aufnahme in La Maison sinnlos. Nur gemeinsam, dank der Komplementarit\u00e4t unserer jeweiligen Aktionen, k\u00f6nnen wir diese Kinder retten.&#8220;<\/strong><\/p><cite>C\u00e9line Vicario, Koordinatorin der humanit\u00e4ren Kommission des CHUV<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\" id=\"h-eine-dramatische-einnahme-von-natronlauge\">Eine dramatische Einnahme von Natronlauge<\/h2>\n\n\n\n<p>Als j\u00fcngstes Kind ihrer Familie wuchs Jolie im S\u00fcden Benins auf, umgeben von ihren f\u00fcnf Geschwistern. Ihre verwitwete Mutter baut Nahrungsmittel an, um die Geschwister zu ern\u00e4hren. Im August 2020 nimmt Jolie versehentlich Natronlauge zu sich, eine extrem \u00e4tzende Substanz. &#8222;Die Familien in Afrika kaufen es h\u00e4ufig auf M\u00e4rkten f\u00fcr die Haushaltsreinigung oder die Seifenherstellung und bewahren es gew\u00f6hnlich in Flaschen oder Soda-Dosen auf. Die Kinder werden also das \u00c4tzmittel schlucken, weil sie glauben, ihr s\u00fcsses Lieblingsgetr\u00e4nk zu trinken&#8220;, erkl\u00e4rt der Kinderchirurg Prof. Anthony de Buys Roessingh, der Jolie \u00fcber die FCEA in die Schweiz gebracht und am CHUV operiert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb von Sekunden verwandelte sich diese banale Handlung in eine Trag\u00f6die. &#8222;Das Schlucken von Natronlauge f\u00fchrt sofort zu einer Entz\u00fcndung der Speiser\u00f6hre und des Magens. Da der Magen durch seinen nat\u00fcrlichen S\u00e4uregehalt gesch\u00fctzt ist, kann er sich von diesem Angriff erholen. Die Speiser\u00f6hre hingegen hat keine M\u00f6glichkeit, sich gegen die \u00e4tzende Substanz zu wehren. Die Speiser\u00f6hre verengt sich im Laufe der n\u00e4chsten Tage immer mehr&#8220;, erkl\u00e4rt Prof. de Buys Roessingh. &#8222;Nach zwei bis drei Wochen kann das Kind in der Regel weder essen noch trinken und spuckt sogar Speichel aus. Es hat dann eine kaustische Stenose der Speiser\u00f6hre entwickelt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dieser Trag\u00f6die begann f\u00fcr Jolie ein langer Behandlungsweg. Zun\u00e4chst in ihrem Heimatland und dann umgehend nach ihrer \u00dcbersiedelung in die Schweiz beanspruchte sie eine Reihe von Konsultationen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\" id=\"h-ein-kleines-madchen-das-nach-luft-schnappt\">Ein kleines M\u00e4dchen, das nach Luft schnappt<\/h2>\n\n\n\n<p>Jolie, die mehrere Jahre lang ausschliesslich \u00fcber eine Gastrostomie-Sonde ern\u00e4hrt wurde, kam im Februar 2024 abgemagert und unterern\u00e4hrt in <em>La Maison<\/em> an.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Untersuchung im CHUV zeigt ein schwereres Krankheitsbild als erwartet. Zus\u00e4tzlich zu ihrer Stenose leidet das kleine M\u00e4dchen an einer schweren Ateminsuffizienz. Sie atmet nur mit ihrem linken Lungenfl\u00fcgel, der rechte ist gesch\u00e4digt. Ihre ohnehin schon ernste Pathologie entwickelt sich zu einem besonders schweren Fall.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Als ich sie im September 2022 bei einem Einsatz in Benin sah, ging es Jolie trotz des Ausmasses der inneren Verletzungen, die sie durch ihren Unfall erlitten hatte, relativ gut. Sp\u00e4ter hatte sie leider mehrere Bronchoaspirationen, die ihren rechten Lungenfl\u00fcgel zerst\u00f6rten&#8220;, erkl\u00e4rt Prof. de Buys Roessingh. &#8222;Das ist eine potenzielle Komplikation bei Kindern mit Stenose.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\" id=\"h-von-einer-dusteren-prognose-zu-einem-wunder\">Von einer d\u00fcsteren Prognose zu einem Wunder<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Operation von Jolie, die am CHUV von einem multidisziplin\u00e4ren Team, dem auch Prof. de Buys Roessingh angeh\u00f6rt, durchgef\u00fchrt wurde, erwies sich als kompliziert und risikoreich. Die gleichzeitige Sch\u00e4digung der Speiser\u00f6hre und der Lunge erfordert zwei aufeinanderfolgende chirurgische Eingriffe: zuerst die Entfernung des rechten Lungenfl\u00fcgels und dann der Ersatz der Speiser\u00f6hre. Ihre \u00c4rzte k\u00e4mpfen stundenlang, damit das M\u00e4dchen wieder richtig atmen, essen und sprechen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Die Operation einer Speiser\u00f6hrenstenose ist ein sehr spezieller Eingriff, den nur wenige Chirurgen auf der Welt beherrschen. In Jolies Fall kamen durch die Entfernung ihres besch\u00e4digten rechten Lungenfl\u00fcgels noch potenzielle Komplikationen hinzu.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf die Frage, wie die Zukunft des M\u00e4dchens ohne Operation ausgesehen h\u00e4tte, meint Prof. de Buys Roessingh, dass ihre Lebenserwartung gef\u00e4hrdet gewesen sei. &#8222;Es bestand die Gefahr, dass sie wiederholt Bronchoaspirationen bekam und lebensbedrohliche Lungeninfektionen entwickelte.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Pflegeteam von <em>La Maison<\/em> ist ebenfalls der Meinung, dass Jolies Geschichte einem Wunder nahe kommt. Es ist in der Tat aussergew\u00f6hnlich, ein Kind mit zwei so schweren Krankheiten aufzunehmen, das sich nach einer Operation, die mit erheblichen Risiken verbunden war, so erfolgreich erholt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-a-linfirmerie_pour-site-en-tete-1024x683.jpg\" alt=\"Jolie wird t\u00e4glich gepflegt und in der Krankenstation von La Maison aufmerksam und f\u00fcrsorglich betreut.\" class=\"wp-image-12288\" srcset=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-a-linfirmerie_pour-site-en-tete-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-a-linfirmerie_pour-site-en-tete-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-a-linfirmerie_pour-site-en-tete-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-a-linfirmerie_pour-site-en-tete-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-a-linfirmerie_pour-site-en-tete-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Jolie wird t\u00e4glich gepflegt und in der Krankenstation von <em>La Maison<\/em> aufmerksam und f\u00fcrsorglich betreut.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"449\" height=\"449\" src=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_anthony-de-buys_portrait.png\" alt=\"Prof. Anthony de Buys Roessingh, Chefarzt der Abteilung f\u00fcr Kinder- und Jugendchirurgie des CHUV und Pr\u00e4sident der FCEA\" class=\"wp-image-12326\" style=\"width:96px\" srcset=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_anthony-de-buys_portrait.png 449w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_anthony-de-buys_portrait-300x300.png 300w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_anthony-de-buys_portrait-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#feebd4\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-1bf02d27b014574b70d65ce33b980ff2\" id=\"h-die-ansicht-unseres-partners-fcea\" style=\"color:#f49600\">Die Ansicht unseres Partners FCEA<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\" id=\"h-interview-mit-prof-anthony-de-buys-roessingh-chefarzt-der-abteilung-fur-kinder-und-jugendchirurgie-des-chuv-und-prasident-der-fcea\"><strong><em><em>Interview mit Prof. Anthony de Buys Roessingh, Chefarzt der Abteilung f\u00fcr Kinder- und Jugendchirurgie des CHUV und Pr\u00e4sident der FCEA.<\/em><\/em><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#feebd4\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-6b47c2c8f84e7704ec359e94f3f1fcf9\" id=\"h-jolie-wurde-von-der-fcea-einer-stiftung-deren-vorsitzender-sie-sind-in-die-schweiz-verlegt-wie-lange-arbeitet-die-fcea-schon-mit-la-maison-zusammen-und-inwiefern-bereichert-diese-zusammenarbeit-ihre-aufgabe\" style=\"color:#1d1d1b;font-size:15px;font-style:normal;font-weight:400\"><br><strong><strong><strong><strong><strong>Jolie wurde von der FCEA, einer Stiftung, deren Vorsitzender Sie sind, in die Schweiz verlegt. Wie lange arbeitet die FCEA schon mit <em>La Maison<\/em> zusammen und inwiefern bereichert diese Zusammenarbeit Ihre Aufgabe<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong>?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Abteilung f\u00fcr Kinder- und Jugendchirurgie des CHUV entsendet seit f\u00fcnfunddreissig Jahren ein Team nach Afrika. Die FCEA wurde vor elf Jahren gegr\u00fcndet, um Geld zu beschaffen und unsere Arbeitsbedingungen vor Ort zu verbessern. Im Jahr 2014 konnten wir im Krankenhaus von Abomey, unserem lokalen Partner in Benin, einen p\u00e4diatrischen Operationssaal bauen. Dank dieser Infrastruktur k\u00f6nnen wir j\u00e4hrlich rund siebzig Kinder operieren und mehr als das Dreifache davon in pr\u00e4- und postoperativen Konsultationen untersuchen. Genau bei einem dieser Eins\u00e4tze haben wir Jolie entdeckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder wie sie, die besonders komplexe Beeintr\u00e4chtigungen aufweisen, werden in die Schweiz verlegt und im CHUV operiert. <em>La Maison<\/em> ist ein unverzichtbares Glied in dieser Behandlungskette, da es f\u00fcr ihre Unterbringung und Betreuung sorgt, insbesondere in Bezug auf die Ern\u00e4hrung bei \u00d6sophagus Stenosen. Die Partnerschaft mit dem erfahrenen Team von <em>La Maison<\/em> bietet den Kindern, die dort untergebracht sind, eine lebenswichtige Unterst\u00fctzung..<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-e93adc41da2224f697efc09d3b648561\" id=\"h-inwiefern-spielt-la-maison-eine-entscheidende-rolle-bei-der-unterstutzung-von-kindern-nach-einer-operation-wegen-kaustischer-osophagus-stenose\" style=\"color:#1d1d1b;font-size:15px\"><strong><strong><strong><strong>Inwiefern spielt <em>La Maison<\/em> eine entscheidende Rolle bei der Unterst\u00fctzung von Kindern nach einer Operation wegen kaustischer \u00d6sophagus Stenose<\/strong><\/strong><\/strong>?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Nach der Operation muss das Kind wieder lernen zu essen. Diese funktionelle Rehabilitation wird von den Teams von <em>La Maison<\/em> begleitet und kann sich \u00fcber mehrere Monate erstrecken, wobei die Dauer je nach Alter und Charakter des Kindes variiert.<\/p>\n\n\n\n<p><em>La Maison<\/em> sorgt auch f\u00fcr eine sorgf\u00e4ltige postoperative \u00dcberwachung, einschliesslich einer strengen \u00dcberwachung der Ern\u00e4hrung des Kindes. Dies ist \u00e4usserst wichtig, da eine erneute Stenose eine h\u00e4ufige Komplikation an der Verbindung zwischen der alten und der neuen Speiser\u00f6hre darstellt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-7f50a25397f665604d0b7d3c6433564c\" id=\"h-welche-traume-haben-sie-fur-die-zukunft-der-kinder-die-durch-die-partnerschaft-des-fcea-mit-la-maison-betreut-werden\" style=\"color:#1d1d1b;font-size:15px\"><strong><strong><strong><strong><strong>Welche Tr\u00e4ume haben Sie f\u00fcr die Zukunft der Kinder, die durch die Partnerschaft des FCEA mit <em>La Maison<\/em> betreut werden<\/strong><\/strong>?<\/strong><\/strong><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Es ist wichtig, immer neue Ideen zu haben und zu versuchen, in unserer Partnerschaft Fortschritte zu machen. Mit der FCEA streben wir die Einrichtung eines modernen Radiologiezentrums in dem Krankenhaus in Benin an, mit dem wir zusammenarbeiten. Derzeit f\u00fchren wir eine Spendenaktion durch, um einen Computertomographen zu erwerben, von dem mehr als zwei Millionen Menschen im Land profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das ultimative Projekt unserer Zusammenarbeit ist, dass alle Kinder vor Ort operiert werden k\u00f6nnen, dass Nationen wie Benin eine vollst\u00e4ndige chirurgische Autonomie erlangen. Derzeit m\u00fcssen komplexe Eingriffe wie Stenosen noch in die Schweiz verlegt werden, vor allem weil es vor Ort keine Intensivstationen gibt, die die postoperative Versorgung sicherstellen k\u00f6nnten.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\" id=\"h-wieder-essen-zu-lernen\">Wieder essen zu lernen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\" id=\"h-eine-echte-herausforderung\">Eine echte Herausforderung<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach der Operation erweist sich die Ern\u00e4hrungsumschulung als heikel und anspruchsvoll. Der Schluckmechanismus, den wir im Alltag unbewusst vollziehen, stellt f\u00fcr Jolie eine grosse Herausforderung dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Eliane Caloz, Erzieherin bei <em>La Maison<\/em>, erkl\u00e4rt: &#8222;Jede Stenose ist anders. Jolie, die vor ihrer Operation nichts schlucken konnte, hat sich in kleinen Schritten weiterentwickelt. Sie begann damit, die Nahrung zu beobachten, zu riechen und zu ber\u00fchren, dann tauchte sie ihre Lippen ein, um die Texturen wahrzunehmen und heiss und kalt zu identifizieren.&#8220; Diese Gew\u00f6hnung dauert eine Weile, wobei die gr\u00f6sste Herausforderung darin besteht, einen Schluck oder einen Bissen zu schlucken. Robin Hofmann, ebenfalls Erzieher, f\u00fcgte hinzu: &#8222;F\u00fcr ein Kind mit einer Stenose Operation ist das eine riesige H\u00fcrde. Wir sch\u00e4tzen jeden Fortschritt, allein ein St\u00fcck in den Mund zu stecken. Der Tag, an dem das Kind endlich schlucken kann, ist wirklich ein Sieg.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\" id=\"h-eine-lange-rehabilitation\">Eine lange Rehabilitation<\/h3>\n\n\n\n<p>Dennoch ist die Rehabilitation noch langwierig. &#8222;Selbst bei fl\u00fcssiger oder zerkleinerter Nahrung, die in kleinen Mengen verzehrt wird, erbrechen sich die Kinder anfangs oft. Psychologisch ist das sehr anstrengend. Sie f\u00fchlen sich im Vergleich zu anderen als Versager. Um eine positive Beziehung zum Essen zu f\u00f6rdern und ihnen zu helfen, die Freude am Essen wiederzufinden, schlagen wir ihnen daher vor, ihren Lieblingsjoghurt oder ihr Lieblingskompott selbst auszuw\u00e4hlen oder die Zwischenmahlzeit mit uns zuzubereiten.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Eliane betont auch, wie umfangreich der Prozess ist: &#8222;Die Kinder m\u00fcssen alles lernen. Nicht nur schlucken und essen, sondern auch herausfinden, was sie m\u00f6gen, das S\u00e4ttigungsgef\u00fchl erkennen und die sozialen Konventionen am Tisch verinnerlichen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Laufe der Monate macht Jolie grosse Fortschritte bei der oralen Nahrungsaufnahme und der Wiedererlangung einer klaren Stimme. Sie wird wohlwollend begleitet, ein Erzieher oder eine Erzieherin assistiert ihr bei jeder Mahlzeit. Zus\u00e4tzlich besucht sie regelm\u00e4ssig das CHUV f\u00fcr Kontrollen und logop\u00e4dische Sitzungen. Jeden Tag macht sie unter Anleitung des Personals von <em>La Maison<\/em> die vorgeschriebenen \u00dcbungen. Sie singt Lieder oder macht Seifenblasen, um die Muskeln zu st\u00e4rken, die am Sprechen und Schlucken beteiligt sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote has-medium-font-size\"><blockquote><p><strong>&#8222;Die Kinder m\u00fcssen alles lernen. Nicht nur schlucken und essen, sondern auch herausfinden, was sie m\u00f6gen, das S\u00e4ttigungsgef\u00fchl erkennen und die sozialen Konventionen bei Tisch verinnerlichen.&#8220;<\/strong><\/p><cite>Eliane Caloz, Erzieherin<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-a-son-arrivee_pour-site-768x1024.jpg\" alt=\"Jolie nimmt wenige Tage nach ihrer Ankunft im Februar 2024 an einem Knetworkshop in La Maison teil.\" class=\"wp-image-12279\" srcset=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-a-son-arrivee_pour-site-768x1024.jpg 768w, 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langen Weg zur Genesung.\" class=\"wp-image-12283\" srcset=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-avec-orange_pour-site-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-avec-orange_pour-site-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-avec-orange_pour-site-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_jolie-avec-orange_pour-site-1536x2048.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Tag f\u00fcr Tag lernt Jolie in ihrem eigenen Rhythmus zu essen und macht Fortschritte auf dem langen Weg zur Genesung.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"460\" height=\"460\" src=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_celine-vicario_portrait.png\" alt=\"C\u00e9line Vicario, Pr\u00e4sidentin und Koordinatorin der humanit\u00e4ren Kommission, Kommunikationsabteilung, CHUV\" class=\"wp-image-12322\" style=\"width:96px\" srcset=\"https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_celine-vicario_portrait.png 460w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_celine-vicario_portrait-300x300.png 300w, https:\/\/www.tdh-valais.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/j180_celine-vicario_portrait-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#feebd4\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-43228b9643b7774562e226042966bb66\" id=\"h-die-ansicht-unseres-medizinischen-partners\" style=\"color:#f49600\">Die Ansicht unseres medizinischen Partners<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\" id=\"h-interview-mit-celine-vicario-prasidentin-und-koordinatorin-der-humanitaren-kommission-kommunikationsabteilung-chuv\"><strong><em>Interview<em><em> <em>mit C\u00e9line Vicario, Pr\u00e4sidentin und Koordinatorin der humanit\u00e4ren Kommission, Kommunikationsabteilung, CHUV.<\/em><\/em><\/em><\/em><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#feebd4\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-5c29a274426feb4b5d830cad0df524a7\" id=\"h-wie-wurden-sie-die-partnerschaft-zwischen-dem-chuv-und-la-maison-definieren-was-bewegt-das-chuv-dazu-diese-zusammenarbeit-seit-mehr-als-sechzig-jahren-fortzusetzen\" style=\"color:#1d1d1b;font-size:15px;font-style:normal;font-weight:400\"><br><br><strong><strong><strong><a><strong><strong><strong>Wie w\u00fcrden Sie die Partnerschaft zwischen dem CHUV und <em>La Maison<\/em> definieren? Was bewegt das CHUV dazu, diese Zusammenarbeit seit mehr als sechzig Jahren fortzusetzen?<\/strong><\/strong><\/strong><\/a><\/strong><\/strong><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Notre Unsere Zusammenarbeit mit <em>La Maison<\/em> stellt eine dauerhafte Freundschaft dar, die sich in die humanit\u00e4re Tradition des CHUVs einf\u00fcgt. Dieses Engagement umfasst mehrere von einander abh\u00e4ngige Schwerpunkte: medizinische Missionen im Ausland, die Aufnahme von Praktikanten in Lausanne, um die Weitergabe von Kompetenzen zu f\u00f6rdern, und die Betreuung junger Patienten, die zur lebensrettenden Pflege in die Schweiz verlegt werden. Innerhalb dieses umfassenden Programms, das wirklich 360 Grad auf der internationalen Ebene funktioniert, findet die Partnerschaft mit <em>La Maison<\/em> ihre Daseinsberechtigung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kinder kommen allein, krank und entwurzelt in die Schweiz. Sie sind von ihren soziokulturellen Bezugspunkten getrennt. Manchmal stehen sie vor einer Sprachbarriere. In <em>La Maison<\/em> gewinnen sie Vertrauen und gehen mit mehr Gelassenheit durch die medizinischen Pr\u00fcfungen. W\u00e4hrend der gesamten Genesungsphase profitieren sie von der positiven psychologischen Wirkung der Gruppe, aber auch von strukturierenden Aktivit\u00e4ten wie dem Schulbesuch. Unsere chirurgische Betreuung w\u00e4re ohne die Aufnahme in <em>La Maison<\/em>, die eine Form von Normalit\u00e4t im Alltag der Kinder aufrechterh\u00e4lt, nicht sinnvoll. Diese wertvolle Partnerschaft erm\u00f6glicht es den Teams des CHUVs, sich ausschliesslich auf die medizinische Versorgung zu konzentrieren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-aa0b0a2db577e4a1d67afa4f9d9fb9a2\" id=\"h-was-motiviert-das-chuv-seinen-solidaritatsauftrag-trotz-der-grossen-herausforderungen-im-heutigen-humanitaren-bereich-aufrechtzuerhalten\" style=\"color:#1d1d1b;font-size:15px\"><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Was motiviert das CHUV, seinen Solidarit\u00e4tsauftrag trotz der grossen Herausforderungen im heutigen humanit\u00e4ren Bereich aufrechtzuerhalten<strong><strong><a><strong>?<\/strong><\/a><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Beim CHUV ist die humanit\u00e4re Hilfe eine Tradition, die in unserer t\u00e4glichen Praxis stark verankert ist. Die Betreuung der Kinder von <em>La Maison<\/em> ist im <a href=\"https:\/\/www.vd.ch\/dsas\/dgs\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Service de la Direction g\u00e9n\u00e9rale de la sant\u00e9 de l\u2019\u00c9tat de Vaud<\/a> registriert. Es handelt sich um eine Leistung von allgemeinem Interesse, die Teil des Gesundheitsarsenals des Kantons ist.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber diesen institutionellen Rahmen hinaus beruht der Fortbestand dieses Engagements auf den menschlichen Beziehungen, die sich zwischen Fachkr\u00e4ften aus verschiedenen L\u00e4ndern entwickeln. Hinter den Eins\u00e4tzen stehen ein echter Erfahrungsaustausch und bereichernde Begegnungen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-c8faa1c7cb2f809f158a6df9efd752a7\" id=\"h-welche-hoffnungen-haben-sie-fur-die-operierten-kinder\" style=\"color:#1d1d1b;font-size:15px\"><strong><strong><strong><strong><strong>Welche Hoffnungen haben Sie f\u00fcr die operierten Kinder<\/strong>?<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die in die Schweiz verlegten Kinder befinden sich in der Regel in einer kritischen medizinischen Situation, haben eine begrenzte Lebenserwartung und keine M\u00f6glichkeit, in ihrem Land operiert zu werden. Meine Hoffnung ist, dass sie nach ihrer R\u00fcckkehr in ihre Heimat eine gute Lebensqualit\u00e4t geniessen k\u00f6nnen. Dass sie wieder wie andere Kinder spielen k\u00f6nnen, zur Schule gehen k\u00f6nnen und einfach wieder in eine bessere Zukunft blicken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-color has-link-color wp-elements-6c1cd07a69ea1f358e34925bc8226510\" id=\"h-was-mochten-sie-potenziellen-spenderinnen-spendern-und-partnern-sagen-damit-sie-sich-dieser-schonen-kette-der-solidaritat-anschliessen\" style=\"color:#1d1d1b;font-size:15px\"><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Was m\u00f6chten Sie potenziellen Spenderinnen, Spendern und Partnern sagen, damit sie sich dieser sch\u00f6nen Kette der Solidarit\u00e4t anschliessen<\/strong><\/strong>?<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><em>La Maison<\/em> zu unterst\u00fctzen bedeutet, kleinen Patienten und Patientinnen Hoffnung zu geben, die in ihren L\u00e4ndern leider keine L\u00f6sung f\u00fcr die medizinische Notlage haben. Es bedeutet auch, ihren Familien Hoffnung zu geben, die indirekt von der Krankheit betroffen sind und oft mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu k\u00e4mpfen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Allein im CHUV werden jedes Jahr vierzig bis sechzig Kinder aus <em>La Maison<\/em> operiert. Zusammen mit den in Genf durchgef\u00fchrten Operationen tr\u00e4gt dieses humanit\u00e4re Programm, an dem <em>La Maison<\/em> beteiligt ist, dazu bei, viele Leben zu ver\u00e4ndern. Ohne <em>La Maison<\/em> g\u00e4be es dieses Programm nicht mehr. Das CHUV, das Universit\u00e4tsspital Genf oder <em>La Maison<\/em> allein k\u00f6nnten nichts tun. Nur gemeinsam, dank der Komplementarit\u00e4t unserer jeweiligen Aktionen, k\u00f6nnen wir diese Kinder retten.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\" id=\"h-eine-zweite-chance-auf-leben\">Eine zweite Chance auf Leben<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach fast einem Jahr in <em>La Maison<\/em> hat sich Jolies Schicksal gewandelt. Sie kann sich nun normal ern\u00e4hren. &#8222;Ich mag H\u00fchnchen, Fisch, Pommes frites, Reis, Couscous und Karotten&#8220;, z\u00e4hlt sie auf, wenn man sie fragt, was sie am liebsten isst.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese bemerkenswerte Entwicklung zeugt von ihrer Widerstandsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber den Pr\u00fcfungen, die sie durchlebt hat. &#8222;Jolie ist ein liebenswertes kleines M\u00e4dchen, sehr wissbegierig und voller Energie&#8220;, sagt Robin. &#8222;Sie hat eine unglaubliche Charakterst\u00e4rke. W\u00e4hrend ihres Aufenthalts hat sie sich nie \u00fcber ihre Krankheit beklagt und war immer sehr l\u00e4chelnd.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Das M\u00e4dchen wird im Februar 2025 nach Benin zur\u00fcckkehren. Dort wird sie von unserem Partner FCEA medizinisch betreut. Am Tag vor ihrer Abreise erinnert sie sich an ihre Freundinnen aus <em>La Maison<\/em>, Charlotte, Segla, Hannata und Rabaatou, die sie vermissen wird. Sie erw\u00e4hnt die verg\u00e4nglichen T\u00e4towierungen, die sie in Massongex entdeckt hat, und die Schaukel, die sie so sehr liebt. Vor allem aber erhellt sich ihr Gesicht und ihre Augen leuchten, als sie mit einem strahlenden L\u00e4cheln ihre Freude dar\u00fcber ausdr\u00fcckt, dass sie endlich wieder mit ihrer Mutter vereint sein wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#feebd4\"><strong><strong><strong><strong><strong>Ihre finanzielle Unterst\u00fctzung ist entscheidend f\u00fcr das Leben und \u00dcberleben der Kinder, die in <em>La Maison<\/em> betreut werden. Sie erm\u00f6glicht es uns, schwerkranken Kindern, die wie Jolie eine lebensrettende Behandlung ben\u00f6tigen, die zu Hause nicht verf\u00fcgbar ist, weiterhin eine Zukunft zu bieten<\/strong>.<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leben von Jolie \u00e4ndert sich im Alter von zwei Jahren auf tragische Weise.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":12291,"template":"","class_list":["post-12435","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v26.9 (Yoast SEO v26.9) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Jolie, sechs Jahre alt, die Geschichte eines Wunders<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Jolie hat nach einem Jahr Betreuung in La Maison wieder gelernt, sich normal zu ern\u00e4hren. 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